Donnerstag, 10. April 2014

Mir fahred mit der SBB


Sonntagmorgen, Viertel vor Acht und die Familie Fadegrad ist schon auf, angezogen und losmarschiert in Richtung Bahnhof.


 

Eine kurze Zugfahrt später stehen wir im HB von Zürich und warten. Einerseits auf den Zug und andererseits auf die Zwischenverpflegung….
 
 
 
Frisch gestärkt konnten wir uns den mitgebrachten Spielen widmen und im praktisch leeren Zugsabteil mit der Kamera etwas „herumpröbeln“ oder die Landschaft des Kanton Thurgaus geniessen, die an uns vorbeizog.
 
 



 Kurz vor 10:00 Uhr treffen wir in Konstanz ein.
 
 

Als wir aus dem Bahnhofsgebäude treten, biegen wir nach links ab, nehmen nach wenigen Schritten die Passerelle über die Geleise und stehen praktisch schon am Hafen. Ein paar wenige Gehminuten später stehen wir bereits vor dem Sealife.

 


Da es erst kurz vorher geöffnet hatte, konnten wir ohne anzustehen in die Unterwasserwelt eintauchen. Tipp:  bei der Kasse das Tauchlogbuch für die Kinder mitnehmen. Sonst kann es euch wie uns gehen, dass ihr auf halben Weg noch einmal umdreht und gegen den Strom schwimmen/laufen müsst, um an der Kasse die „Büchlis“ zu holen. Jetzt heisst es aber nicht nur die Fische genau zu beobachten, sondern auch die Augen offen halten für die verschiedenen Posten an denen das Logbuch zum Einsatz kommt.
 
Foto: Sealife

 
Sehr fasziniert war ich vom Unterwassertunnel. Wie oft kommt es vor, dass ich ein Hai von unten genau anschauen kann, weil der einfach faul auf dem Glastunnel liegt.  Dabei sind mir Ursus und Nadeschkin mit ihren „Hailights“ in den Sinn gekommen. Wenn ihr nicht wisst wieso, schaut euch das






Etwas später sind wir bei der Pinguinfütterung dabei. Wisst ihr warum der Pinguin hinten schwarz und vorne weiss ist? Habe ich auch nicht gewusst, muss aber ehrlich gestehen ich habe mir darüber auch noch nicht wirklich Gedanken gemacht. Unser 9 jähriges Töchti konnte aber unsere Bildungslücke füllen… Wenn die Pinguine im Wasser schwimmen und man von oben schaut, kann man sie fast nicht erkennen, da sie sich im dunklen Meer kaum abzeichnen mit ihrem dunklen Rücken. Schaut man aber von Unterwasser hoch ist es ja hell und man kann die weissen Bäuche von Pingu und Co. kaum ausmachen.
 


Foto: Sealife

Nachdem viele Fische und Co. gucken, war es an der Zeit etwas zu essen. Im Sealife kann man sich verpflegen, wir gingen allerdings die paar Schritte zum Hafen, wo wir in der Hafenhalle typisch deutsche Spezialitäten wie Maultaschen und Spätzle assen. Nebenan hat es noch eine Eiskaffee, das wir allerdings der frischen Temperaturen wegen ausgelassen haben.
 


 

Da die Kinder sich noch auf dem Spielplatz vor dem Sealife vergnügen wollten, packte ich die Kamera und ging auf Fotopirsch in die Konstanzer Altstadt.

 
 

 
 
 

 

 Schon bald stiegen wir wieder in den Zug und fuhren wieder durch die wunderschöne Landschaft der Ostschweiz. In Zürich setzte sich eine Familie neben uns. Es war unschwer zu erkennen, welche europäische Hauptstadt sie besucht hatten, sie hatten doch das eine oder andere Souvenir dabei. Wir kamen ins Gespräch und liessen uns auch ein paar Tipps geben, da wir im April ebenfalls ein verlängertes Wochenende dort verbringen werden. Schaut auf meinem Blog vorbei und ihr werdet in Kürze sehen, wohin uns unsere nächste Zugsreise geführt hat.

In der Zwischenzeit rate ich euch von der Familien-Tageskarte der SBB zu profitieren. Für 85.—Franken mit der ganzen Familie einen Tag lang Zug zu fahren, hört sich doch gut an. Sie ist allerdings nur für kurze Zeit erhältlich. Mehr Infos dazu findet ihr unter www.sbb.ch/familie